LIMINAL SPACES
abstraktion als sprache des dazwischen
Liminal Spaces richtet den Blick auf Übergänge – auf Momente, in denen etwas in Bewegung gerät, sich leise verschiebt, während es offen bleibt. Auch unser Alltag kennt solche Schwellen: Gleichzeitigkeit, Flüchtigkeit und die Sehnsucht nach Halt.
- Karin Reiter & Sylvia Galos
- Ausstellung im Haus der Kunst
- Kaiser-Franz-Ring 7, 2500 Baden
- Zu den Presseinformationen
- 18. – 27. September 2026
- Vernissage: 18. September 2026, 19:00 Uhr
- Eintritt frei
- Zu den Öffnungszeiten
Die Ausstellung bringt Arbeiten von Karin Reiter und Sylvia Galos in einen Dialog über das, was zwischen Bild, Raum und Gegenüber entsteht. Abstraktion wird zur Sprache für das, was sich nicht sofort festlegen muss: für Schichten, Spuren, Bewegungen und Beziehungen. Auch das Sehen selbst wird hier verlangsamt. Die vielfältigen Arbeiten geben sich nicht auf einen Blick preis. Sie laden dazu ein, sich anzunähern, einen Schritt zurückzutreten und erneut hinzusehen. So kann sichtbar werden, was sich nicht sofort erschließt.
Nicht nur das einzelne Bild steht im Zentrum, sondern auch das, was zwischen den Werken, im Raum und im Blick des Gegenübers entsteht: neue Blickachsen, Nähe und Distanz, überraschende Verbindungen. Liminal Spaces versteht das Dazwischen nicht als Leerstelle, sondern als lebendigen Raum. Es ist der Ort, an dem alles geschieht.
Karin Reiter: Werkgruppe A Measure Of Distance, Mixed Media auf Leinwand [2026)
Karin Reiter
Karin Reiter lebt und arbeitet in Baden bei Wien. Seit 2020 steht die Malerei im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis. Ihre abstrakten Arbeiten eröffnen Bildräume im Spannungsfeld von Werk, Raum und Wahrnehmung.
Viele Jahre war Karin Reiter in der Prozessbegleitung im Organisationskontext tätig. Diese Erfahrung schärfte auch ihren künstlerischen Blick für fragile Ordnungen und Räume, in denen sich Wahrnehmung verschiebt und Veränderung möglich wird.
Für Liminal Spaces wird dieses Interesse zum kuratorischen Ausgangspunkt. Reiters Arbeiten öffnen Schwellenräume — zwischen Sichtbarkeit und Entzug, innerer Verdichtung und räumlicher Wirkung. Überlagerungen, lineare Setzungen und gestische Eingriffe erzeugen eine fragile Balance zwischen Halt und Bewegung.
Ihre Werke befinden sich in privaten Sammlungen im deutschsprachigen Raum und entstehen als freie Arbeiten sowie in ausgewählten Auftragskontexten.
Sylvia Galos
Sylvia Galos lebt und arbeitet in Eisenstadt. Nach ihrem Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien war sie viele Jahre als Kreativdirektorin tätig. Seit 2009 widmet sie sich der abstrakten Malerei.
Ihre Malerei entsteht in einem offenen, intuitiven Prozess. Flächen treffen auf dynamische Gesten und lineare Spuren. Es entstehen Spannungsfelder zwischen Ordnung und Offenheit, Verdichtung und Durchlässigkeit, Ruhe und Dynamik. Gegensätze werden nicht geglättet, sondern bleiben als bewegliche Beziehungen im Bild präsent.
Für Liminal Spaces stehen Übergänge von Form zur Fläche, die Auflösung von Grenzen und vieldeutige Zwischenräume im Zentrum — Räume, in denen Wahrnehmung und Verbindung entstehen.
Ihre Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt.
Save the Date · Auf dem Weg zur Eröffnung
Bis zur Vernissage teilen wir hier ausgewählte Einblicke in die Vorbereitungen zur Ausstellung.
Für die ersten 10 Besucher:innen, die ihr Kommen zur Vernissage vorab ankündigen, reservieren wir ein signiertes Exemplar der Ausstellungsbroschüre als persönliche Aufmerksamkeit (zur Abholung vor Ort).
Öffnungszeiten
Fr., 18. September 2026: Vernissage ab 19:00 Uhr
Sa., 19. September 2026: 11:00–18:00 Uhr (Kulturtag der Stadt Baden)
So., 20. September 2026: 11:00–17:00 Uhr
Mo., 21. September 2026: geschlossen
Di., 22. bis Fr, 25. September 2026: 10:00–14:00 und 15:00–18:00 Uhr
Sa., 26. September 2026: 11:00–17:00 Uhr
So., 27. September 2026: 11:00–17:00 Uhr
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